Progetto GATE

GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone (ITAT2034)

Interreg Projekt V-A Italien-Österreich – Aufruf 2017 - Prioritätsachse 2 – Natur und Kultur

Mit den neuen Technologien (Mobilgeräte, erweiterte, virtuelle Realität, Beacons) etabliert GATE den Begriff des inklusiven Tourismus in Welterbegebieten, im Alpenund Voralpenraum. Inklusiver Tourismus ermöglicht intensive Reiseerlebnisse für ALLE, unabhängig von physischen und sprachlichen Barrieren und persönlichen Behinderungen. GATE bündelt die Kräfte lokaler und regionaler Regierungen, privater Akteure und von Forschungszentren, damit der inklusive Tourismus zu einer Stärke des Alpenraums wird, damit das touristische Angebot weiter entwickelt und die biologische und geologische Vielfalt durch ein erlebnisorientiertes Erfahren mit allen Sinnen aufgewertet wird. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil von GATE; sie dient dem fachlichen Austausch und der Entwicklung von einheitlichen Leitlinien, Kommunikationsformen und Standards für den inklusiven Tourismus. Die Pilotprojekte ermöglichen die Aufwertung unterschiedlicher Standorte: ein Beweis für die flexible Einsetzbarkeit der Instrumente des barrierefreien Tourismus. GATE fördert mit einem demonstrativen, partizipativen und pädagogischen Ansatz bei den öffentlichen Akteuren und den touristischen Leistungsträgern den inklusiven Tourismus als Instrument zur Stärkung der touristischen Positionierung der Regionen im Programmgebiet. GATE versteht sich als Leitinitiative für ein nachhaltiges, inklusives Europa, wo Tourismus intensive Erlebnisse für Alle und Schutz für die Regionen und ihre Schätze bietet.

Die Projektpartnerschaft von independent L.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung UNESCO Dolomiti (Projekt Leader) führen wir in den kommenden drei Jahren ein grenzüberschreitendes Interreg Projekt Italien-Österreich mit dem Namen GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone durch, was soviel bedeutet wie „Barrierefreien Tourismus für alle ermöglichen“. Als Projektpartner mit dabei sind die Region Veneto, die Gemeinde Santorso (Veneto), der CAI Alpago und auf österreichischer Seite die Universität Innsbruck sowie die Standortagentur Tirol und Forschungsgesellschaft Salzburg Research.
Das Projekt widmet sich dem nachhaltigen Schutz, der Förderung und Entwicklung des einzigartigen Natur- und Kulturerbes im Alpenraum und entwickelt einheitliche Leitlinien, Kommunikationsformen und Standards für den inklusiven Tourismus für alle.

Ziel ist die Entwicklung folgender Instrumente::

  • Leitlinien für Barrierefreiheit, grenzüberschreitende Beschilderungen und Kommunikationsformen
  • Produkte zur Förderung des barrierefreien Tourismus basierend auf den Ideen des Design for all
  • Inklusive Informationssysteme für Touristen und E-Tourism Plattformen
  • Innovative Mobilitätskonzepte für den Tourismus
  • Handbuch und Schulungen zum fachspezifischen Wissenstransfer
  • Grenzüberschreitende Werbekampagne (Verbreitung Kultur Barrierefreiheit, Einbindung Stakeholder und Aufwertung Pilotmaßnahmen)
  • Help Desk für inklusiven Tourismus

In den teilnehmenden Regionen sind auch konkrete Standortprojekte geplant: Bei uns in Südtirol werden wir das Besucherzentrum Geoparc Bletterbach bei Radein aufwerten und mit den neuesten Technologien ausstatten, wie z.B. virtuelle Realität (VR), Bluetooth-Informationssender (Beacons) und Sensoren (Parkplatzsensoren), die für alle BesucherInnen benutzbar sind.

Projektergebnisse::

  • Online-Instrumente (Front-End-Module zur Visualisierung und Back-End-Module zur Dateneingabe) für interessierte Internetanbieter im Programmgebiet
  • Multimediale Inhalte und VR Systeme für die Pilotstandorte (Geoparc Bletterbach (Provinz Bozen), Parco Rossi (Gemeinde Santorso, Veneto), Rundweg im Wandergebiet Alpago (Provinz Belluno), sowie für die noch zu definierenden Pilotstandorte in Salzburg und Nordtirol)
  • Applikation für multimediale Inhalte und Dienste an den Pilotstandorten
  • Applikation zur Anzeige von einigen Behindertenparkplätzen mit Parkplatzsensoren („besetzt/frei“)


Das Projekt wird mit Fördermitteln des Programms Interreg V-A Italien-Österreich finanziert.